Zurück zur Übersicht01 Ausgangslage
Wie es vorher war
Situation vor dem Studium: Als zweifacher Vater lebte ich aufgrund von schwerer gesundheitlicher Schäden fast ausschliesslich von einer Invalidenrente. Im selbständigen Nebenerwerb war ich lokal zwar bekannt, aber im Verlauf der Ausbildung am HOFA-College und der Triagon Academy gewann ich mehr Kunden im Bereich der Eventtechnik. So konnte ich immer mehr Aufträge als FOH Audio-Engineer gewinnen. Aufgrund von neurologischen Defiziten und Folgeschäden von drei Hirnoperationen inklusive einer Resektion des Temporallappens, war die grösste Herausforderung, konzentriert zu arbeiten und eine Lernmethodik zu finden, die mich während meinem Studium begleiten würde. Ich war stets fokussiert geblieben und habe viel Zeit in das Lesen von Fachliteratur investiert. Für meine Tätigkeit als Mischer habe ich die Gehörbildung ins Zentrum gestellt, aber meine mittlerweile sehr ausgeprägte Konzentrationsschwäche, Aufmerksamkeitsdefizite und einem Schlafpensum von 3 bis 6 Stunden pro Nacht legte mir das wie damals schon bei meiner Tätigkeit als Automatiker sehr viele Steine in den Weg. Ich verbrachte viele Stunden damit, immer wieder die gleichen Sätze zu lesen ohne den Inhalt abzuspeichern. Obwohl ich immer sehr exakt und sorgfältig arbeiten wollte und grossen Wert auf Ordnung und Struktur legte, verschlechterte sich parallel zum Alter mein Gesundheitszustand. Ich hatte verlernt strukturiert und effizient zu arbeiten. Es war auch ein enormer Zeitaufwand, eigene Texte von Qualität zu schreiben.
02 Wendepunkt
Der Moment, in dem Hilfe gesucht wurde
Um diese Frage zu beantworten, schreibe ich dir wohl am besten einfach einen kleinen Auszug aus meinem Werdegang. Ich würde gerne sagen, dass es ein Ereignis gab oder ein spezifischer Moment war. Es war und ist jedoch immer noch die gesamte berufliche und gesundheitliche Situation. Nachdem ich im Alter von 20 Jahren aufgrund einer sehr seltenen Nervenkrankheit dreimal am Gehirn operiert wurde, konnte ich innert 3 Wochen meiner beruflichen Tätigkeit als Automatiker schon wieder nachgehen. Alles schien sich zu verbessern und meine „pharmakoresistente Temporallappenepilepsie bei Mikrodysgenesie Typ 2“, mit der ich seit meinem 15. Lebensjahr zu kämpfen hatte, sollte eines Tages kaum noch Platz in meinem Leben haben. Von Jahr zu Jahr realisierte ich jedoch Folgeschäden wie Gedächtnisverlust, schwere Konzentrationsprobleme, Aufmerksamkeitsdefizite, Schlaf- und Herzrhythmusprobleme und ungefähr ab meinem 25. Lebensjahr folgten noch das Restless-Legs-Syndrom und eine schwere Schlafinsomnie. Spätestens nach zwei Hirnerschütterungen, die ich mir 1x bei der Arbeit und 1x Zuhause zugezogen hatte, war mir klar, dass ich einen anderen Weg einschlagen muss. Nach den Hirnoperationen, Folgeschäden der Operationen, starken Nebenwirkungen der Medikamente, jahrelangen neurologischen Abklärungen und Aufenthalten in Universitätsspitälern und einer Psychose wurde ein Invaliditätsgrad von 100% diagnostiziert. Ich lebte nun von einer Invalidenrente und hatte theoretisch viel Zeit und meine Frau begann mit einem 40%-Pensum wieder zu arbeiten. Heute sind meine Kinder 2 und 4 Jahre alt und meine Frau arbeitet zwei Tage die Woche. Als mein erster Sohn geboren wurde, war meine Motivation der Gedanke, dass es trotz der Aussichtslosigkeit auf eine gesundheitliche Verbesserung irgendwann ein Leben nach der Krankheit gibt. Weniger Medikamente und Nebenwirkungen, mehr Schlafqualität, mehr Körperenergie etc. Sobald ich einen niedrigeren Invaliditätsgrad erreicht habe, will ich eines Tages unbedingt im Bereich Audio-Engineering beim Fernsehen arbeiten. Wie lange das noch dauert, sei dahingestellt, aber so sehr ich vor einigen Jahren mental in ein Loch gefallen bin, so gross war plötzlich die Motivation, einen Bildungsabschluss in einem kreativen Bereich zu absolvieren. Da ich stets nebenbei als Tontechniker gearbeitet habe, wollte ich eine neue Ausbildung im Bereich Tontechnik anstreben und alles dafür geben, Fach- und Methodenkompetenzen zu erlernen und einen gewissen akademischen Grad erreichen. Dafür brauchte ich natürlich eine Berufs- oder Fachhochschule mit der Möglichkeit, dass ich selbständig lernen und Prüfungen absolvieren kann, ganz ohne Zeitdruck. Ich fand HOFA College und später die Triagon Academy, wo ich die Fachausbildung und akademische Bildung gewinnen durfte.
03 Zusammenarbeit
Was wir zusammen gemacht haben
Du warst glücklicherweise schon während dem ersten Modul an der Triagon Academy mein Dozent. Der Einstieg war sehr hart für mich, aber du hast mich während dem ganzen Modul immer motiviert und warst sehr geduldig. Ich hatte bisher an Kursen und Schulen keinen Dozenten, der das Verständnis und die Geduld aufgebracht hat, wenn ich Probleme beim Zuhören hatte oder plötzlich auch Aussetzer beim Sprechen. Geduldig hast du gewartet, bis ich zum Punkt komme, weil ich während dem Reden oft sehr abschweife und den Faden verliere, teilweise vergesse, wonach eigentlich gefragt wurde. Am Ende des Tages kann ich behaupten, dass du mir einen sehr guten Einstieg in die akademischen Module ermöglicht hast. Durch dich habe ich entdeckt, mit welcher Lernmethodik und Struktur ich während der Ausbildung selbständig und effizient lernen kann. Je nach gesundheitlichen Umständen zweifelt man hin und wieder auch an sich. Ich fühlte mich durch dich der Ausbildung sozusagen gewachsen und durch die Motivation und der resultierenden Disziplin erlangte ich schon im Modul 1 die Note A.
04 Ergebnis
Was sich konkret verändert hat
Mit dir als Tutor habe ich die Bachelorarbeit bei der Triagon Academy mit der Note A bestanden. Wie viel Fleiss und Lernzeit ich aufbringen musste, kann ich nicht in Zahlen angeben, weil genau das ein zentrales Thema im Alltag ist. Wenn ich eine körperliche Tätigkeit ausführe, ein Telefonat führe, an einer Sitzung teilnehme, oder Fachliteratur für die Schule durchlese, dann kann es gut sein, dass ich fokussiert bin und den Lernstoff aufsauge wie ein Schwamm. Von einer Minute auf die andere, schweife ich möglicherweise vom Thema oder meiner Tätigkeit ab. Ich vergesse, was der letzte Punkt war, wer was gesagt hat, über welches Thema gerade diskutiert wird etc. An meiner Bachelorarbeit konnte ich sehr fokussiert und stets mit einem klaren Ziel vor Augen arbeiten. Obwohl die Arbeit laut deiner Aussage das Ausmass einer Masterarbeit angenommen hat, wollte ich alles perfekt haben und gab Vollgas. Ich erinnerte mich sehr oft an die Zeit von Modul 1, als du mir mit Geduld erklärt hast, wie ich am effizientesten recherchiere, woran ich Quellen von Qualität finden kann und mit welcher Methodik ich möglicherweise Zeit sparen kann, um mich auf andere Dinge zu konzentrieren. Meine Noten an der Triagon Academy: Modul 1: A, Modul 2: B, Modul 3: B+, Modul 4: A.
Note A
Bachelorarbeit bei der Triagon Academy bestanden
Modul 1 bis 4
abgeschlossen, Noten A, B, B+ und A
Masterarbeit-Niveau
Umfang der Bachelorarbeit laut Betreuung
Lernmethode
Struktur fürs selbständige und effiziente Lernen
05 Rat an andere
Was würdest du jemandem sagen, der gerade da steht, wo du damals warst?
Wage immer den ersten Schritt und warte nicht auf einen bestimmten Tag oder auf ein Ereignis. Wenn dich ein Thema so sehr fasziniert wie mich damals der Bereich Audio Engineering, dann schreibe dich sofort an der nächsten Schule für eine Ausbildung ein, sobald du auf die Referenzen vertraust. Mach die Ausbildung mit der Intention, dein Wissen zu erweitern und nicht davon abhängig zu machen, ob du eines Tages beruflich in diesem Bereich arbeitest. Du solltest dich informieren, ob Dozenten gute Referenzen haben und dir gut überlegen, ob du vielleicht einen Coach wie Lars um Unterstützung bitten möchtest. Denn ich persönlich bin der Ansicht, mit Menschen zu sprechen ist immer Bildung. Beispielsweise mit einem Mitschüler über Fachliteratur diskutieren, mit dem Dozenten über alternative Lernmethodik sprechen, konstruktives Feedback von Kunden annehmen, sich coachen zu lassen und vieles mehr.
Hinweis zur InformationDie Aussagen auf dieser Seite sind allgemein gehalten und basieren auf meiner Beratungspraxis (Stand 13.05.2026). Sie ersetzen keine offizielle Anrechnungs- oder Anerkennungs-Entscheidung der jeweiligen Hochschule und sind kein Rechtsrat. Konkrete Entscheidungen treffen die Hochschulen, die ZAB (DE), das BMBWF (AT) oder das SBFI (CH) individuell. Vor verbindlichen Schritten kläre ich das mit dir im Erstgespräch.