Finanzierung

Studium finanzieren: 7 Wege, die wirklich funktionieren

Studiengebühren müssen kein Hindernis sein. Sieben konkrete Finanzierungswege, die deine Kosten spürbar senken.

Lars Ritter Lars Ritter
6 Min. Lesezeit

Ein berufsbegleitendes Studium kostet Geld. Je nach Anbieter und Programm sind es mehrere tausend Euro. Trotzdem ist die Finanzierung selten der Grund, warum jemand nicht studiert. Denn es gibt Wege, die Kosten deutlich zu senken. Hier sind sieben Optionen, mit denen du dein Studium finanzieren kannst, ohne dein Konto zu sprengen.

1. Arbeitgeberförderung: Dein Chef zahlt mit

Viele Arbeitgeber beteiligen sich an den Studienkosten, wenn das Studium einen Bezug zur Tätigkeit hat. Manche übernehmen die kompletten Gebühren, andere zahlen einen monatlichen Zuschuss. Im Gegenzug verpflichtest du dich, für eine bestimmte Zeit im Unternehmen zu bleiben.

Sprich das Thema früh an. Am besten mit einem konkreten Vorschlag: Welches Programm, welche Kosten, welcher Nutzen für das Unternehmen. Je klarer dein Pitch, desto höher die Chance auf Unterstützung.

2. Steuerliche Absetzbarkeit: Geld zurück vom Finanzamt

Ein berufsbegleitendes Studium gilt in vielen Fällen als Werbungskosten (Zweitstudium) oder Sonderausgaben (Erststudium). Studiengebühren, Fachliteratur, Arbeitsmittel und Fahrtkosten zur Hochschule kannst du in der Steuererklärung geltend machen. Bei einem Zweitstudium gibt es keine Obergrenze für den Abzug.

3. Bildungskarenz: Auszeit zum Studieren (Österreich)

In Österreich gibt es die Bildungskarenz. Du lässt dich für bis zu zwölf Monate von der Arbeit freistellen und erhältst Weiterbildungsgeld in Höhe des Arbeitslosengeldes. Voraussetzung: mindestens 20 Wochenstunden Weiterbildung. Ein berufsbegleitendes Studium erfüllt das in den meisten Fällen.

4. Bildungsgutschein und Förderungen

Je nach Bundesland gibt es in Deutschland und Österreich Förderungen für Weiterbildung. Der Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit, die Bildungsprämie oder länderspezifische Förderprogramme (z.B. Aufstiegs-BAföG) können einen Teil der Kosten übernehmen. Die Voraussetzungen variieren. Ein Blick auf die Förderdatenbank deines Bundeslandes lohnt sich.

Gut zu wissen

Im 10-Minuten-Check erfährst du, welche Fördermöglichkeiten für deine Situation in Frage kommen. Ich prüfe das im Beratungsgespräch und zeige dir, welche Anträge sich lohnen.

5. Ratenzahlung ohne Aufpreis

Die meisten privaten Hochschulen bieten Ratenzahlung an. Du zahlst monatlich statt in einer Summe. Bei vielen Anbietern ist die Ratenzahlung zinslos, also ohne zusätzliche Kosten. Die Monatsrate liegt typischerweise zwischen 150 und 500 Euro. Das lässt sich für die meisten Berufstätigen gut einplanen.

6. Stipendien: Nicht nur für Einser-Studenten

Stipendien gibt es nicht nur für Schulabgänger mit Bestnoten. Viele Stiftungen fördern gezielt Berufstätige, Studierende mit Migrationshintergrund oder Menschen aus bestimmten Berufsgruppen. Auch Hochschulen selbst vergeben Stipendien und Leistungsnachlässe. Die Bewerbung kostet Zeit, kann sich aber finanziell deutlich auszahlen.

7. ECTS-Anrechnung: Weniger Module, weniger Kosten

Wenn du bereits eine Ausbildung, Weiterbildung oder ein anderes Studium abgeschlossen hast, können dir ECTS-Punkte angerechnet werden. Das bedeutet: Du musst weniger Module belegen, studierst kürzer und zahlst weniger. Bei manchen Programmen lassen sich bis zu 50% der Leistungen anrechnen. In der Beratung prüfe ich, wie viele Credits du aus deinen Vorleistungen mitnehmen kannst.

Die günstigste Studiengebühr ist die, die du gar nicht erst bezahlen musst. Anrechnung prüfen lohnt sich immer.

Fazit

Dein Studium finanzieren ist kein unlösbares Problem. Arbeitgeberförderung, Steuervorteile, Bildungskarenz, Stipendien und ECTS-Anrechnung senken die reale Belastung erheblich. Oft lassen sich mehrere Wege kombinieren. Wenn du wissen willst, welche Optionen konkret für dich funktionieren, melde dich zur kostenlosen Beratung an.

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