Studienplanung

Anrechnungscheck: Kürzer und günstiger studieren mit Vorleistungen

Du hast Ausbildung, Berufserfahrung oder frühere Studienleistungen? Dann zahlst du vielleicht zu viel und studierst zu lang. Prüfe es jetzt.

Lars RitterLars Ritter
4 Min. Lesezeit

Viele Berufstätige starten ein Studium und zahlen für Module, die sie längst beherrschen. Kürzer und günstiger studieren ist möglich, wenn du deine Vorleistungen richtig nutzt. Ausbildung, Berufserfahrung, IHK-Abschlüsse oder frühere Studienleistungen können auf dein Studium angerechnet werden. Das Problem: Die meisten wissen nicht, wie viel bei ihnen tatsächlich anrechenbar ist. Genau dafür gibt es den Anrechnungscheck.

Was ist der Anrechnungscheck und wie funktioniert er?

Der Anrechnungscheck ist ein kostenloses Online-Tool, mit dem du in etwa 2 Minuten herausfindest, ob deine Vorleistungen dein Studium verkürzen können. Du beantwortest wenige Fragen zu deiner Ausbildung, Berufserfahrung und bisherigen Studienleistungen. Am Ende bekommst du eine erste Einschätzung, wie hoch dein Anrechnungspotenzial ist.

Kein Login, kein Kleingedrucktes. Du erfährst direkt, ob sich eine genauere Prüfung lohnt.

Anrechnungscheck: Kürzer und günstiger studieren? Jetzt kostenlos prüfen.

Wer sollte den Check machen?

  • Du hast eine abgeschlossene Ausbildung oder einen IHK-Abschluss (Fachwirt, Meister, Techniker)
  • Du bringst mehrere Jahre Berufserfahrung mit
  • Du hast bereits Module an einer Hochschule abgeschlossen, auch wenn du abgebrochen hast
  • Du hast Weiterbildungen oder Zertifikate mit ECTS-Bewertung

Wenn mindestens einer dieser Punkte auf dich zutrifft, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du ECTS anrechnen lassen kannst.

So sparst du Semester und Studiengebühren durch Anrechnung

Die Anrechnung von Vorleistungen wirkt sich doppelt aus: Du studierst kürzer und zahlst weniger. Bei einem berufsbegleitenden Studium mit monatlichen Gebühren von 300 Euro und einer Verkürzung um sechs Monate sparst du 1.800 Euro. Dazu kommt die gewonnene Zeit, die du nicht für Module aufwenden musst, deren Inhalte du aus dem Beruf bereits kennst.

Manche Hochschulen rechnen bis zu 50 Prozent der ECTS an. Bei einem Bachelorstudium mit 180 ECTS können das bis zu 90 ECTS sein. Der Unterschied zwischen Hochschulen ist allerdings enorm. Während eine Hochschule 40 ECTS anerkennt, gibt eine andere für dasselbe Profil nur 10. Die Hochschulwahl entscheidet darüber, wie viel du tatsächlich sparst.

Aus über 120 Beratungen weiß ich: Die meisten Berufstätigen unterschätzen ihr Anrechnungspotenzial. Sie rechnen mit dem vollen Studienumfang und sind überrascht, wenn plötzlich ein oder zwei Semester wegfallen. Der Anrechnungscheck gibt dir in wenigen Minuten eine erste Orientierung, bevor du dich festlegst.

Gut zu wissen

Die Anrechnung funktioniert nicht nur bei Fernhochschulen. Auch Präsenzhochschulen und Blended-Learning-Programme erkennen Vorleistungen an. Entscheidend ist, dass deine Kompetenzen zu den Modulinhalten passen. Private Hochschulen haben oft standardisierte Verfahren und sind tendenziell großzügiger. Aber auch staatliche Hochschulen bieten individuelle Anrechnung an, der Prozess dauert dort allerdings oft länger.

Welche Vorleistungen werden angerechnet?

Grundsätzlich gibt es drei Kategorien, die Hochschulen bei der Anrechnung berücksichtigen:

1. Berufliche Qualifikationen IHK-Abschlüsse wie Fachwirt, Meister oder Techniker werden an vielen Hochschulen pauschal angerechnet. Das bedeutet: Du bekommst automatisch eine feste Anzahl ECTS gutgeschrieben, ohne Einzelfallprüfung. Bei einem Fachwirt sind das je nach Hochschule bis zu 30 ECTS.

2. Berufserfahrung Jahre im Beruf können individuell oder pauschal angerechnet werden. Entscheidend ist, ob deine praktischen Kompetenzen den Lernzielen bestimmter Module entsprechen. Leitungserfahrung, Projektmanagement, technische Expertise oder branchenspezifisches Fachwissen zählen hier besonders. Mehr dazu im Artikel zur Anrechnung von Berufserfahrung.

3. Frühere Studienleistungen Module aus einem abgebrochenen oder abgeschlossenen Studium lassen sich oft übertragen. Solange die Inhalte vergleichbar sind und die Leistung an einer anerkannten Hochschule erbracht wurde, stehen die Chancen gut. Das gilt auch für ECTS-bewertete Weiterbildungskurse.

Jedes angerechnete Modul ist ein Modul weniger, das du bearbeiten, lernen und prüfen musst. Bei einem Studium neben dem Job kann das den Unterschied machen.

Nach dem Anrechnungscheck: So geht es weiter

Dein Ergebnis zeigt dir, wie hoch dein Anrechnungspotenzial voraussichtlich ist. Wenn es vielversprechend aussieht, lohnt sich der nächste Schritt: eine persönliche Prüfung deiner Unterlagen.

In einem kostenlosen Erstgespräch schaue ich mir dein Profil im Detail an. Ich kenne die Anrechnungsverfahren meiner über 20 Partnerhochschulen und weiß, wo du mit deinen Vorleistungen die besten Ergebnisse erzielst. Ich finde das Programm, bei dem du am meisten sparst, an Zeit und an Geld.

Im Beratungsablauf ist die Anrechnungsprüfung ein fester Bestandteil. Du weißt vor der Einschreibung genau, wie viele Module und Gebühren du sparst.


Fazit

Der Anrechnungscheck zeigt dir in 2 Minuten, ob du kürzer und günstiger studieren kannst. Ausbildung, Berufserfahrung und frühere Studienleistungen sind bares Geld wert, wenn du sie richtig einsetzen lässt. Prüfe dein Potenzial, bevor du dich einschreibst. Jetzt kostenlosen Anrechnungscheck machen.

AnrechnungVorleistungenStudium verkürzenStudiengebührenBerufsbegleitendAnrechnungscheck
Jetzt starten

In 30 Minuten weißt du, wo du stehst

Zulassung realistisch? Anrechnung möglich? Welches Programm passt? Danach hast du Antworten.

Ehrliche Einschätzung deiner Optionen
Kostenlos, Antwort innerhalb von 24h